Hochverfügbarkeit – für Sicherheit zu jeder Zeit
Per Definition, ist Hochverfügbarkeit die Fähigkeit eines Systems, jederzeit einsatzbereit und trotz Ausfalls von relevanten Teilen, weiterhin zu funktionieren. Entweder in einem eingeschränkten Umfang oder nahezu vollständig. Wir erweitern das „System“ auf das gesamte Unternehmen. Zudem setzen wir an den Schnittstellen an und betrachten ganzheitlich alle relevanten Bereiche eines Unternehmens. Nicht, wie in der gängigen Beraterindustrie sonst üblich, nur einzelne, profiversprechende Bereiche. Denn solche eine Einstellung wird langfristig im Desaster enden.
In bestimmten Fällen kann die Hochverfügbarkeit das Überleben des Unternehmens sichern. Oder im Umkehrschluss das Ende des Unternehmens bedeuten. Vereinfacht ausgedrückt, eine 100%-ige Sicherheit gibt es nicht oder wäre extrem teuer. Für eine optimale Hochverfügbarkeit, muss eine detaillierte und umfangreiche Kosten-Nutzen-Rechnung erstellt werden. In dieser müssen eine Vielzahl von Faktoren einbezogen werden. Wir schauen uns an, was für optimale Hochverfügbarkeit notwendig ist und wo Probleme entstehen können oder Lücken bereits vorhanden sind.
Maßgeblich sind das schwächste Glied und der Wille für Sicherheit
Grundsätzlich ist Hochverfügbarkeit, wie wir sie für unsere Kunden definieren,
- weder nur an ein einzelnes Produkt,
- oder an eine einzelne Maßnahme gekoppelt,
- noch nur eine Wunschoption.
Maßgeblich für die gesamte Stabilität, ist immer der kritische Pfad, das schwächste Glied in der Kette. Kompromittierende Elemente. Das gesamte Konstrukt muss betrachtet werden. Sämtliche Faktoren spielen mit ein. Auch jene, die zunächst für unbedeutend gehalten werden. Beispielsweise „Man in the Middle“-Attacken.
Die stabilste Tresortür nützt nichts, wenn der passende Schlüssel direkt daneben, im offenen Schlüsselkästchen hängt. Oder 24-stellige Passwörter mit allen Sonderzeichen, Zahlen, Groß- und Kleinschreibung, wenn das Passwort auf dem Post-It unter der Tastatur klebt. Leider ist dies immer wieder anzutreffen. Der Beste Sicherheitsgurt ist wertlos, wenn er nicht angelegt wird. Kein ABS kann die Physik überlisten.
Ohne den Willen, für Sicherheit bereit zu sein, nützt keine Maßnahme, kein Produkt und keine Versicherung. Ohne die Einsicht, dass die Hochverfügbarkeit in der heutigen Zeit keine Wunschoption mehr darstellt, werden der unternehmerische Erfolg langfristig gefährdet. Zudem spielen Mitarbeiter täglich eine Art russisches Roulette. Weil niemand weiß, was auf einem zukommt, obwohl die Risiken und Auswirkungen in den Griff zu bekommen sind.
Unser Leistungsspektrum im Bereich Hochverfügbarkeit (Beispiel), umfasst eine breite Palette von Beratungsdienstleistungen, darunter:
1. Energieversorgung und Sicherstellung
Energie ist nicht alles. Aber ohne Energie ist alles nichts. Ohne Energie, vornehmlich elektrische Energie, weil diese in alle Energieformen umgewandelt werden kann, funktioniert kein Unternehmen. Keine Beleuchtung, kein Telefon, kein Internet, keine Computer, meine Maschinen. Nichts funktioniert ohne Strom, wie man landläufig sagt. Auch, wenn Strom (I) physikalisch gesehen nur dann fließt, wenn eine Spannung (U) vorhanden ist und in einem Stromkreis ein Widerstand (R) vorhanden ist. Also muss alles unternommen werden, dass diese elektrische Energie stets, in idealer Form, kostengünstig verfügbar ist. Energiesicherstellung muss also das primäre Ziel der Hochverfügbarkeit sein. Der Energiehunger der Welt, steigt von Tag zu Tag enorm an. Diesen Energiehunger zu stillen, wird die Herausforderung der kommenden Jahrzehnte für alle Nationen sein.
Daher müssen wir uns folgenden Fragen stellen. Aufbau und Erwartungen an solche Energiesysteme im Unternehmen. Aber auch Elektroenergietechnik, Sicherheit und grundlegende Messungen. Sowie Zustand der Elektroanlage. Batteriespeicher, Notstrom, USV und Überspannungsschutz. Autarkie? Einfache kostengünstige Integration? Generelle und grundsätzliche Energieeinsparungsmöglichkeiten. Passende Sanierungsmöglichkeiten? Elektrische Hochverfügbarkeit fängt am Übergabepunkt des Energieversorgers (HAK) an.
2. Kritische Infrastruktur
Kritische Infrastruktur ist spätestens in den letzten Jahren, jedem ein Begriff. Was beinhaltet dies aber? Dies ist für jedes Unternehmen, jeden Betrieb und jeden Entscheider anders. Jedes Unternehmen hat andere „kritische“ Bereiche, die es zu definieren gilt. Sollten diese in Ihrem Unternehmen fehlen oder Sie diese nicht kennen, müssen Sie sofort handeln. Warten Sie nicht. Wir helfen Ihnen dabei, herauszufinden, was wirklich zur kritischen Infrastruktur gehört. Dabei beschränken wir uns nicht nur auf technische oder materielle Systeme. Sondern wir beziehen alles ein, was in Ihrem Falle unerlässlich ist, für den erfolgreichen Betrieb Ihres Unternehmens. Dabei lassen wir Emotionen, Neigungen oder Vetternwirtschaft vollkommen aussenvor. Es geht nur um harte Fakten. Wenn das Unternehmen, z.B. bei einem Blackout zusammenbricht, nützen geliebte Beziehungen zu fleißigen Verkäufern nichts mehr.
3. Daten -Sicherung & -Wiederherstellung
Sind Ihre Daten sicher? So wie die Rente? Selbst, wenn Sie der Meinung sind, Sie haben Backups oder jemand wird sich schon darum kümmern, wollen wir einen Test machen? Zeigen Sie uns Ihre Backups? Wie, diese sind in der Cloud und Sie denken alles ist gut? Datensicherung und Sicherheitsbackups sind ein komplexes, umfangreiches Thema. Klar, der überwiegende Teil wird die IT-Abteilung oder Ihr IT-Dienstleister übernehmen. Wollen wir den Ernstfall einmal proben? Können Sie ruhig und bedenkenlos schlafen? Sicher? Wir kennen die markanten Punkte und neuralgischen Stellen an denen es schmerzt. Und selbst, wenn Sie Sicherungen haben, wie werden die Daten wiederhergestellt? Werden diese vollständig hergestellt? Wie lange ist Ihre Downtime? Wie sichern Sie Ihre technische Ausstattung? Sie sehen, es gibt unzählige Fragen. Und diese Fragen, wird Ihnen Ihre IT-Abteilung oder Ihr IT-Dienstleister nur hinreichend beantworten wollen. Das mag hart sein, aber denken Sie einmal nach, warum das wohl so sein wird.
4. Redundanz
Das bewusste mehrfache auslegen von entscheidenden Komponenten, Wissen oder Informationen, nennt man Redundanz. Es empfiehlt sich immer, Redundanzen zu haben. Bei Kraftfahrzeugen gibt es seit je her, immer zwei Bremsen. Eine für vorne und eine für hinten oder die Zweikreisdiagonalbremse. Oder eine Fuß- und eine Handbremse. Kaum ein Flugzeug, wird heute mehr ohne redundante Systeme auskommen. Und dennoch gibt es Abstürze. Warum ist das so? Weil hier mathematische Wahrscheinlichkeiten eine entscheidende Rolle spielen. Sowie die damit verbundenen Kosten für eine „absolute“ Sicherheit. Es wird in den allermeisten Fällen, immer an den Budgets scheitern, um Sicherheit an die 100% zu bringen. Und letztlich sind es menschliche Handlungen, die in den meisten Fällen Ursache für Fehler und Totalverluste sind (Beispiel Germanwings-Flug im Jahr 2015). Politische Vorgaben oder Managemententscheidungen, tragen ebenfalls dazu bei, dass am Ende traurige Gesichter vorzufinden sind (Beispiel Eschede Zugunglück oder die Challenger-Katastrophe). Zudem Sabotage oder Fahrlässigkeit. Es spielen viele Faktoren eine Rolle, wenn trotz Redundanz, Fehlfunktionen passieren. Ob bewusst oder unbewusst. Was aber nicht heißt, dass Sie auf Redundanz verzichten sollten. Es ist immer besser, einen doppelten Boden zu haben, als einen morschen oder instabilen. Auf Sand kann man nicht bauen. Und darüber müssen wir sprechen.
5. Mitarbeiter
Wir kennen Unternehmen, bei denen hat eine einzelne Person, das gesamtes Wissen. Den Daumen auf alle Programme, Passwörter und Strukturen. Stellen Sie sich einmal vor, welche Konsequenzen dies haben könnte. Krankheit, Tod oder längerer Ausfall dieser Person. Oder denken Sie an die Macht und Arbeitsplatzsituation, die diese Person hat. Aussagen wie, „das verstehen Sie sowieso nicht“ sind übliche Floskeln. Wie gehen Sie mit solchen Situationen um? Wie schaffen Sie es, die Macht dieser Person zu entziehen? Können Sie sicher sein, dass diese Person für alle Zeit loyal ist? Was ist mit Abwanderung von Wissen oder wenn diese Person sich selbstständig macht? Sie verstehen was wir damit sagen wollen? Mitarbeiter per se, sind auch nur Menschen. Jedoch müssen Sie sich früher oder später, solche Fragen stellen. Hoffentlich, ist es dann nicht bereits zu spät. Hochverfügbarkeit bei Mitarbeitern geht jedoch weiter. Wissen Mitarbeiter, was im Ernstfall zu tun ist? Wer kann Remote arbeiten, wer nicht? Wer DARF nicht Remotezugriff auf das Unternehmen haben? Ist eine gegenseitige Kontrolle vorhanden? Ein Kummerkasten? All dies, sind Fragen die wir für Sie stellen und wir uns gemeinsam Antworten überlegen.
6. Wir sind doch für alles versichert
Grundsätzlich können Sie alles versichern. Versicherungen leben mehr oder weniger gut von der Angst und der Gefahr, die uns tagtäglich im Leben umgibt. Versicherungen leben von dem vermeintlich „guten Gefühl“ welches Ihnen suggeriert wird. Sie können z.B. Ihr Leben versichern. Prima, wenn Sie andere mit Ihrem Tod begünstigen wollen. Bei Ihrem Unternehmen ist das ein wenig anders. Selbstverständlich sind materielle Sachen mit Geld zu ersetzen. Das wird auch nicht das Problem sein, wenn die Gründe klar auf der Hand liegen. Alleine die Abhängigkeit, bis das Geld ausgezahlt wird - wenn, ist ein „kritischer Pfad“. Nicht immer möchte eine Versicherung zahlen. Gerne schon gar nicht. Das endet mal schnell in jahrelangen Rechtsprozessen. Sie müssen gegebenenfalls nachweisen, dass es NICHT so war. Danach folgt der Zeitverlust für den Wiederaufbau. Womöglich Imageverlust, negative Zeitungsartikel und all das. Und was ist mit immateriellen Gedanken? Wer ersetzt diese? Ist es an dieser Stelle nicht besser, gar nicht in solch einen Fall zu kommen? Sollten Sie nicht alles unternehmen, dass der Versicherungsfall niemals eintritt? Sparen Sie sich so die Prämien und investieren Sie das Geld in Ihr eigenes Unternehmen. Wir sprechen mit Ihnen, über mögliche kritische Pfade und über Ideen und Lösungsansätze.

Unsere Beratungsleistungen sind nach objektiven und faktenbasierten Kriterien ausgerichtet. Ihre Daten und Infrastruktur werden selbstverständlich vertraulich behandelt.
Profitieren Sie von unserer langjährigen Erfahrung, unserem fundierten Fachwissen und unserer individuellen Betreuung. Wir arbeiten eng mit Ihnen zusammen. Um die besten maßgeschneiderten Lösungen für Ihre spezifischen Anforderungen zu finden und Ihren Erfolg nachhaltig zu sichern.
In der Welt der strategischen Unternehmensberatung übernehmen wir als Berater darüber hinaus die Rolle des Sparringspartners. Für das Risiko-Management und die Sicherheitsabteilung. Besonders in sensiblen Bereichen ist ein gemeinsamer Austausch gefragt. In denen eine externe, unabhängige Reflektion aus Gründen der Diskretion oder Neutralität erforderlich ist. Zusätzlich zur Beratung bieten wir zudem ein Coaching und passende Workshops an.
Jetzt ist der richtige Zeitpunkt: Sicherheit überdenken, reorganisieren und die Verfügbarkeit steigern
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