Marcus Müller berufliche Stationen

Übersicht

Mit Zahlen, Datenverarbeitung und Fakten sowie Prozessen, Konzepten und Softwareentwicklung bei verschiedenen Projekten als IT-Projektmanager tätig gewesen. In dieser Zeit dafür gesorgt, dass die IT als reines Werkzeug genutzt wird – und kein Selbstzweck ist. Ferner aktiv dafür eingesetzt, dass die Wissenschaft der Informationsverarbeitung ernst genommen wird.

Bei einem schwierigen Klinikneubauprojekt projektverantwortlicher des Projektaufmaßes. Projektcontrolling im zweistelligen Millionenbereich. Zudem weitere Fähigkeiten im Bereich der eigenverantwortlichen Prozessoptimierung erarbeitet und erfolgreich umgesetzt. Dies betraf beispielsweise die Leistungserfassung, Rechnungsprüfung und Senkung der Halbfertigen von über 50% auf nur noch 8%.

In einem Ingenieurbüro ein paar Jahre Erfahrungen auf der planerischen Seite und einige Zeit auf der vertrieblichen Seite erworben. Vertraut mit den dort anfallenden Aufgaben wie Planung von elektro-/versorgungstechnischen Anlagen (CAD-Programme) und den Leistungsphasen der HOAI. Oder mit der Grundlagenermittlung (nach DIN 276) bis zur Erstellung von Leistungsverzeichnissen und Preisspiegeln. Ferner mit der Planung der Gebäudeautomatisierung.

In der Summe mehr als zwei Jahrzehnte als freiberuflich Selbstständiger und angestellter Interim-Springer im Bereich Betriebswirtschaft, IT und Energietechnik/Elektronik tätig. Weitreichende Erfahrungen im technischen und wirtschaftlichen Projektmanagement bei diversen Positionen und Projekten gesammelt.

All das mündet in der VisionDie perfekte IT – als entscheidender Erfolgsfaktor in jedem Unternehmen“. Damit Ihre IT zum Erfolgsgarant Ihres Unternehmens wird. Sie kümmern sich um Ihr Business – ich um den Werkzeugkasten IT

Inhaltsverzeichnis Marcus Müller berufliche Stationen

Kernkompetenzen

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Marcus Müller IT-Projektmanager überzeugter Optimist

Marcus Müller

IT-Projektmanager & überzeugter Optimist
Ohne Optimismus ist keine Lösung realisierbar. Es wirklich wollen, alles geben und sich dafür einsetzen, das ist jedoch unbedingt notwendig. Positiv denken und Veränderungen auch wollen. Ich lebe nach dem Prinzip: „Wenn Du es denken kannst, kannst Du es auch machen“. Unternehmen, die eine profitablere und effektivere IT betreiben wollen, haben den Nutzen meiner Dienstleistung bereits erkannt. Ich analysiere woran es klemmt und helfe Ihnen, Ihre perfekte IT zu realisieren. Ich unterstütze Sie und berate und coache je nach Bedarf. Unabhängig, neutral und direkt.

Vorbilder

Sollte ein Mensch Vorbilder haben? Ich denke ja. Für mich sind es Menschen, die etwas bewegt haben. Die vor allem, mich bewegen. Von denen ich lernen kann. Lernen, wie man es „richtig“ macht. Und das treibt mich an.

Chronologie - Lebenslauf (CV)

Nachfolgend eine kurze Übersicht meiner beruflichen Stationen. Manche nennen es Lebenslauf oder Curriculum Vitae (kurz CV). Ich denke, eine nichtssagende, kurze, tabellarische Auflistung von leeren Begriffen bringt niemandem etwas. Daher habe ich mich entschieden, ausführliche und nutzbringende Informationen zu schreiben. Sie sollen Ihnen zeigen was hinter den jeweiligen Positionen steckte und welche Motivation dahinterstand. Aber auch Negatives sollte man ansprechen dürfen. Denn nicht immer lief alles glatt. Und manchmal lag es schlicht an den Entscheidern, wenn etwas nicht umsetzbar war.

2021-heute – IT-Projektmanager & Managementberater

Prozessanalysen im Hinblick auf Kostentreiber & Grauzonen durchgeführt. Zum einen bedeutet dies die Erarbeitung und Koordination von ganzheitlichen Maßnahmeplänen. Insbesondere für operative und strategische Initiierung von Veränderungsprozessen. Zum anderen projektbezogene Optimierungsmaßnahmen, ASSET-Management und Projektcontrolling. Ebenso real durchgeführtes und sukzessive initiiertes „Worst-Case-Scenario“. Anders gesagt, die strategisch sinnvolle Erarbeitung von Notfallplänen und erforderlicher Kostenkalkulation.

Erstellung von komplexen Datenmodellen. Dazu gehören unter anderem diverse IT-Projekte, Analysen von Arbeitsprozessen (VISIO), Homepage und Marketing- & Geschäftsunterlagen (CI-Linie). Ferner die Erstellung eines unternehmensweiten Datenmodells mit Prozessentwicklung & -optimierung. Daneben wird ein Konzept zur Datenerfassung erstellt und ein Mockup entwickelt.

Keine Klarheit, fehlende Mehrwerte, desolate Projekte und chaotische Daten. So lässt sich die heutige IT-Welt zusammenfassen. Es entstehen erste Ideen für ein Buch über die IT als entscheidender Erfolgsfaktor im Unternehmen. Die Recherchen zeigen ganz deutlich, wo der Schuh in den Betrieben drückt. Denn sie stellen ein Abbild der IT-Entwicklung der letzten 20 Jahre dar. Speziell der Erfahrungen, Hemmnisse und Probleme der IT. Ferner deren Einbindung in die Unternehmenswelt. Die Zeiten von Gigantismus, Pseudoberatung, Einzelbetrachtung und Hiddenverkäufen, sind endgültig bei den Kunden verpönt.

Für Kunden bedeutet das Klarheit über den gesamten IT-Zustand und die prozentuale Einbindung im Unternehmen. Dem Wettbewerb ein paar Schritte voraus sein, weil ungenutzte Potentiale in den Daten genutzt werden. Anspruch auf mehr Leistung bei weniger Kosten und das ressourcenschonend. Technische, wirtschaftliche, organisatorische und nachhaltige Mehrwerte die sich auszahlen. Auf einen neutralen und unabhängigen Ansprechpartner verlassen, der voll und ganz in Ihrem Sinne agiert. IT-Projekte endlich erfolgreich umsetzen. Für den Notfall gewappnet sein und negative Langzeitfolgen ausschließen. Die Umsetzung erfolgt individuell auf das Unternehmensprofil des Kunden zugeschnitten. Mit interdisziplinärem Blick auf alles, mit realisierbaren Ergebnissen und praxisbezogener langjähriger Erfahrung.

2010-heute – kaufmännisch-technisches Projektmanagement

Gründung und Aufbau von MACONTEC IT- und Unternehmensberatung, anfangs als IT-Coaching & -Consulting. Daraus folgend Relaunch von Unternehmenshomepage, Geschäftskonzept und Marketingstrategie

2004-heute – Elektronikentwickler

Unter anderem Entwicklung einer SiBo (Silence-Box) mit intelligenter Lüftersteuerung und PWM-Regelung (Leistungselektronik). Zudem einige Jahre der intensiven Forschung und Untersuchung im Bereich Akku- & Ladetechnik. Speziell BACS-Systeme (Battery-Analysis-Care-System) und Megapulser. Ebenso erfolgen Forschung- und Testarbeiten an diversen Microcontrollersystemen, Physical Computing und Embedded-Systems. Beispielsweise Arduino, ATMega, STM32 und AVR PIC (unter AVR Studio 4/5, WinAVR). Ferner vollständige Prototypenerstellung (Leiterbahnentflechtung mit CAE-Programmen wie KiCAD, Ranger, Eagle), Analyse und Bewertung von passiven und aktiven Bauteilen und Re-Engineering. Vornehmlich in Analogtechnik (Operationsverstärker 741, LM324, Timer 555 …) sowie Digitaltechnik (TTL 74-er, CMOS 4000-er, FPGA …). Simulation mit Electronic-Workbench, PSpice und anderen Systemen.

Bis heute wird für einen konkreten Anwendungsbedarf die modulare Eigenentwicklung forciert. Sofern sich auf dem Markt verfügbare Baugruppen nicht integrieren lassen oder deren Spezifikationen eine Verwendung ausschließen. Beispielsweise kein freies Protokoll oder kein Open-Source möglich. Dies gilt speziell für Lösungen im Bereich Gebäudeautomatisierung, Leistungselektronik und Stromversorgung.

2002-heute – IT-Spezialist, IT-Berater & IT-Projektleiter

Gründung von MACONTEC Mannheim (Start-Up). Später Umwandlung zum IT-Systemhaus. Konzepte zur Überarbeitung der IT-Infrastruktur für mittelständische Unternehmen mit Schwerpunkt IT-Organisation erarbeitet und erfolgreich betreut. Anfängliche Aufgaben sind die Sicherstellung des IT-Betriebs, und Einhaltung von SLA (Service-Level-Agreements). Ferner die Einführung von Asset- und IT-Servicemanagement, basierend auf ITIL. Übrigens wird die Zertifizierung ITIL im Laufe der Jahre zum internen Standard. Daneben Produkttester für diverse Hersteller (Yakumo DECT-Systeme) mit Analyse und Dokumentation.

Unterdessen wird die XEN-Virtualisierung auf Linux-Servern erfolgreich im firmeneigenen Rechenzentrum in Betrieb genommen. Mehrere virtualisierte 19“-XEN-Server (HP Proliant) unter Linux Open-Source DEBIAN und andere (EISFAIR, Fli4l, SUSE) für Kunden aufgebaut. Dafür den Einsatz von NAGIOS Monitoringsoftware mit GSM-Funkmodulen umgesetzt. Anfangs auch eingetragener Handwerksbetrieb bei der HWK Niederbayern-Oberpfalz. Dies war notwendig, um auch die elektrotechnischen Inbetriebnahmen direkt zu übernehmen.

Hausintern (verteilt auf mehrere Standorte) wird ein effektives, mehrstufiges und redundantes Backupkonzept (via RSYNC) entwickelt. Mit vollverschlüsseltem LUKS LVM, VPN-Server, teils UNISON als Echtzeitsync, Dropbear-Server, Versionsarchiv und Change-Ordner. Ungeachtet dessen, wird dies bis heute im aktiven Einsatz betrieben. Dort sind Vorteile enthalten die kein proprietäres System langfristig leisten kann. Zudem wird ein automatischer Dublettenfinder (und -entferner) für saubere und optimierte Daten entwickelt. Ein Vorteil von nicht proprietären Lösungen, ist die einfache und schnelle sowie dateinahe Umsetzung ohne umständliche Spezialformate. Eine im Hinblick auf die Langzeitarchivierung ausgelegte optimale Strategie.

2002-heute – Datenbankprogrammierer & Web-Designer

Anfangs werden zuerst intern, später bei ausgewählten Kunden, Open-Source-Software für hochstabile Linux-Server getestet und eingesetzt. Grundsteinlegung für MACONTEC entstand aus dem Studium der Informatik, speziell im Bereich E-Commerce und Webdesign.

Im Februar Unternehmensgründung von MACONTEC in Mannheim. Ferner wird eine Onlinehandels- und Vertriebsagentur für IT-Produkte (E-Commerce) und Web-Design-Agentur auf die Beine gestellt. Dementsprechend erfolgt die Datenbankprogrammierung durch MySQL und LAMP-Applikationen. Planung, Implementierung und Inbetriebnahme eines der ersten komfortablen und W3C-Konformen Online-Shops im Internet. Statusmails, mehrere Lieferadressen, Online-Chat und weitere Funktionalitäten auf der Kundenseite, waren damals einzigartig. Auf der Händlerseite waren unter anderem vollautomatische Preisanpassung (Importmodul siehe unten) bei mehreren Anbietern eines Produktes implementiert. Oder eine vollautomatische Rechnungserstellung, Packlistenerstellung und Versandetikettendruck. Ferner Funktionen für mehrere Suchmaschinen- und Dateigrößenoptimierte Produktbilder (mit Diashow) implementiert.

Erstmals werden CMS-Systeme für einfache Pflege der Webinhalte miteinander verglichen und nach intensiver Testphase eingesetzt. Als Beispiel sind hier WordPress, OS-Commerce, Joomla, Typo3 und andere zu nennen. Einige Jahre diverse kundenspezifische Aufträge für Webseitenentwicklung umgesetzt. Inklusive aller damit verbundenen Maßnahmen wie Domainbeschaffung, Konzepterstellung, Bildbearbeitung, Textoptimierung, Designentwicklung und Schulung für kundeneigene Pflege der Webseiten. Ferner werden Analysen und Konzepte für Suchmaschinenoptimierung entwickelt und realisiert. Suchmaschinenoptimierung mit Schwerpunkt auf Quellcodeoptimierung.

Daneben wird die Schnittstellenprogrammierung eines Importmoduls (CSV-to-MySQL) für Supply-Chain (Großhandel) als Teil einer Warenwirtschaftssoftware umgesetzt. Besondere Herausforderung war, die Aufarbeitung der täglich gelieferten Datensätze und Datenmengen. Ein Datensatz bestand aus über 1 Million Datenzeilen, die über Split/Combined wieder zusammengefügt und entsprechend verarbeitet werden musste. Anpassungen von Zeichensätzen, Umlauten, Satzzeichen und anderen Zeichen notwendig. Anschließende Importierung der gecleanten Daten (mit vorherigem Testlauf) und Prüfung auf Dubletten (bei Skriptabbruch, Laufzeitfehler) sowie Vergleich der Daten mit denen der Vortage. Diese Arbeiten legten die Grundlage für eine Reihe von Aufträgen und Produktentwicklungen. Diese werden sich einige Jahre später als nützlich herausstellen.

Bis heute werden Ideen und Ansätze durch das erworbene Leistungsspektrum validiert und zielorientiert realisiert. Dies betrifft Lösungen und Konzepte für Kunden, aber auch zum Eigenbedarf. Damit ist sichergestellt, stets die Beste Leistung zu einem vernünftigen Preis zu erhalten. Und einem keine auf Hochglanz geschönten Universallösungen als Top-Produkt verkauft wird.

2020-2021 – IT-Projektmanager

Die Geschäftsleitung wollte den vorhandenen, unkooperativen und völlig überforderten IT-Leiter entlasten. Daher übernahm ich zeitlich befristet eine Reihe offener und brachliegender IT-Projekte. Beispielsweise sollte die Unternehmenshomepage relauncht werden. Jedoch wurde vor meinem Unternehmensbeitritt, ein junger Wirtschaftsstudent mit dieser Aufgabe betraut. Dadurch wurden wesentliche Entscheidungen für die neue Homepage viel zu spät hinterfragt. Daraus folgend, wurden erst durch mich, viele Aspekte und Themen überhaupt angesprochen und mit dem IT-Dienstleister diskutiert. So wurden Texte, Bilder, Logopositionen und viele weitere Dinge, vor ab gar nicht definiert, sondern sollte durch den IT-Dienstleister entwickelt werden. Dem Quellcode wurde keine Beachtung geschenkt. So dass erst kurz vor der finalen Version der Geschäftsleitung überhaupt bewusst wurde, dass es sich um ein Millionenfach kopiertes CMS-System handelte was gekauft wurde. Oder die möglichen juristischen Folgen, für nicht für kommerzielle Nutzung freigegebene Plugins, wurden völlig ignoriert. Daneben wurde ich mit weiteren IT-Projekten betraut die in verschiedenen Bereichen eingesetzt wurden.

Immer wieder zeigte sich, dass sehr umständlich und vor allem nur auf den Eigenbedarf gearbeitet wurde. So wurden Dateien für nachfolgende Mitarbeiter generell nicht bereinigt, wenn ein Fehler gefunden wurde. Es wurde stets nur der Teil gemacht, der von einem abverlangt wurde. Und so zogen sich formale, logische und offensichtliche Fehler quer durch die Bearbeitungskette. Und jeder musste dann selbst schauen, ob die Daten korrekt sind. Ein unnötiger und sehr zeitaufwendiger Vorgang. Daher hatte ich versucht, Programme zu entwickeln, damit die Daten bereits bei der Eingabe validiert wurde. Diese Programme scheiterten jedoch an der von drei Personen bestehenden Geschäftsleitung. Diese Struktur und Mentalität zog sich über viele Projekte und Arbeitsbereiche hinweg. Aber auch andere Mitarbeiter kritisierten hinter vorgehaltener Hand erfolglos dieses problematische und nur scheinbar harmonische Betriebsklima.

Dies mündete auch in einem nicht vorhandenen Abbild der gesamten IT-Infrastruktur und dem Fehlen eines validen Datenmodells. Es gab keine Darstellung der Daten, den Relationen zu den jeweiligen Abteilungen und Verbindungen zu externen IT-Dienstleistern. Dieses Datenmodell habe ich mit viel Kleinarbeit, vielen Rückfragen und Widersprüchen und aufwendigen Recherchen erstellt und der Geschäftsführung letztlich präsentiert. Die Geschäftsleitung war überrascht über die verschiedenen Segmente, obwohl sie monatlich entsprechende Kosten verbuchte.

Es wurde seitens der Geschäftsleitung letztlich gar keine Veränderung gewünscht. Die Herrschaft des vorhandenen, unkooperativen und völlig überforderten IT-Leiters sollte einfach so weitergehen wie bisher. Ein produktives und effektives Arbeiten war unter solchen Bedingungen sehr schwierig, zäh und wurde mehrfach kompromittiert. Daher Inanspruchnahme des dienstvertraglich eingeräumten Rechtes, den Vertrag innerhalb einer definierten Frist zu kündigen.

2017-2019 – Projektverantwortlicher Leistungserfassung

Als projektverantwortlicher der Leistungserfassung zeitlich befristete Übernahme eines katastrophalen und kritischen Projektes. Zum einen beinhaltet dies das Projektcontrolling im zweistelligen Millionenbereich und Strategieentwicklung mit der Geschäftsleitung. Zum anderen Prozessentwicklung und –Prozessoptimierung. Ferner Entwicklung und Aufbau einer optimierten Aufmaßerfassung (Excel-VBA-Programmierung, Pivot-Tabellen). Erfolgreiche und durchgreifende Sanierung vom vorgefundenen und vernachlässigten Projektaufmaß. Die Halbfertigen (Außenstände) von über 50% auf unter 8% gesenkt. Dadurch konnte das Projekt des Auftraggebers kostenseitig noch nahezu verlustfrei beendet werden.

Abkopplung vom ungeeigneten Warenwirtschaftsprogramm, Implementierung einer Dublettenerkennung, Strukturaufbau, vernünftige Handhabbarkeit und Bezug zur Großbaustelle (Klinik-Neubau-Projekt) hergestellt. Know-How und Erfahrung mit großen Datenmengen, die bei solchen Projekten üblicherweise anfallen, eingebracht. Digitalisierung und Archivierung eingeführt. Regelmäßige Meetings durchgeführt und verantwortliche Datenkümmerer bestimmt. Einfachere und übersichtlichere Aufmaßformulare erstellt, praxisorientierte Schulungen durchgeführt.

In Zusammenarbeit mit Monteuren, Vorarbeitern und der Geschäftsführung eine Aufmaßabdeckung von mehr als 99% erreicht. Aber vor allem durch Beharrlichkeit, Programmierungen und eigenen Aktivitäten auf der Baustelle. Mit Durchsetzungsvermögen bei der Objektüberwachung (Ingenieurbüro) die gesetzten Ziele erreicht. Viele nachhaltige Veränderungen – auch für andere Baustellen – umgesetzt.

2015-2016 – Techniker/Planer im Ingenieurbüro Gebäudetechnik TGA

Projektmitarbeit und Kooperation mit externen Unternehmen und Behörden. Erstellung von Entwurfs-, Schemen- und Ausführungsunterlagen des Gewerkes Elektro für Stark- und Schwachstromanlagen. CAD-Pläne mit AUTOCAD Version 2014-2016 modifiziert und erweitert. Beleuchtungs-, Notlichtberechnungen mit DIALUX 4.13 erstellt. Netz- und Leitungsberechnungen mit SIEMENS Simaris Design 8.0 durchgeführt.

Erstellen von Ausschreibungsunterlagen bzw. Leistungsverzeichnissen aus den dem entsprechenden Gewerk zugehörigen Leistungskatalogen und Herstellertexten. Dies bezog auch die formale, optische und juristisch einwandfreie Definition und produktneutrale Beschreibung, insbesondere bei öffentlichen (europaweiten) Ausschreibungen mit ein. Vorbereitung für Submissionen (Vergabeveranstaltungen).

Zudem grundsätzliches Brainstorming und Überarbeitung der IT-Infrastruktur zu Themen wie Backup, Dateiablage, Datensicherheit und Homepage.

2009 – Gebietsverkaufsleiter Deutschland Gebäudetechnik TGA

Kurz vor Unternehmensbeitritt, wurde bereits ein Marken-Relaunch in Eigeninitiative versucht. Dieser befand sich kurz vor dem Abschluss. Nach eingehender Begutachtung jedoch rasch erkannt, dass dies so nicht wirklich zielführend ist. Langfristig werden sich so, mit den durch die neue Geschäftsführung getroffenen betriebswirtschaftlichen Maßnahmen, die gewünschten Erfolge nicht einstellen. Auch die technische Produktlinie war bereits zum damaligen Zeitpunkt nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Eine Pannenserie auf Messen und Veranstaltungen konnte nicht aufgehalten werden. Auch nicht durch einen regionalen Fußballspieler (später Trainer einer deutschen Bundesligamannschaft) als Aushängeschild.

Mehrere Versuche die Geschäftsführung auf diese Fehler hinzuweisen scheiterten. Beratungsresistenz in Reinform. Maßnahmen und Ideen zur Rettung wurden nicht beachtet und schlicht ignoriert. Offensichtliche Fehler wurden mit der Aussage abgewiesen „Dafür bist Du nicht eingestellt worden!“ Technisches Hintergrundwissen zur Lösung vieler offensichtlicher Kinderkrankheiten der Eigenentwicklung wurde abgelehnt. Oder die Softwareoptimierung für mehr Kundenusability. Mit den Worten: „Dafür haben wir eine Entwicklungsabteilung!“ Auch die deutlichen und aussagekräftigen Rückmeldungen vieler besuchter Kunden und Vertriebspartner prallten an der Geschäftsführung ab. All das verlief sich einfach im Sand.

Inanspruchnahme des dienstvertraglich eingeräumten Rechtes, den Vertrag innerhalb einer definierten Frist zu kündigen. Die Quittung für das Unternehmen kam zeitnah. Es existiert bereits seit einigen Jahren nicht mehr.

2007-2008 – Projektleiter Elektro (EMSR)

Aufbau und Neuorganisation einer zukünftigen Elektroabteilung. Ziel der Standortleitung war es, den elektrotechnischen Bereich des Unternehmens, bei den Einsätzen mit Schwerpunkt Maschinenbau, bekannt zu machen. Zudem lukrative und eigenständige Aufträge an Land zu ziehen.

Dies inkludierte die vollständige, unabhängige Planung, Kalkulation, Ausstattung und Schulung der neugegründeten Abteilung. Mit sämtlichen bei den Aufträgen benötigten Werkzeugen, Personal und Dokumente. Innerhalb weniger Monate wurde eine Task-Force auf die Beine gestellt (siehe auch Abschnitt Vertriebsleiter). Von der Idee bis zu den ersten Aufträgen. Dazu gehörten auch das Erstellen von Verhaltens- und Coachingmaßnahmen für das neue Personal als Kontraktor und Subunternehmer. Speziell galt dies bei namhaften Kunden. Also jene Kunden die aus dem petrochemischen und pharmazeutischen Bereich kommen. Denn diese haben strenge und anspruchsvolle Regeln bei der Produktion.

2007-2008 – Vertriebsleiter

Als unabhängiger Vertriebsleiter in Zusatzfunktion zur Tätigkeit als EMSR-Projektleiter, maßgeblich daran beteiligt, den Ausbau des Geschäftsfeldes EMSR noch stärker auszubauen. Zum einen um bei namhaften Kunden wie Roche-Diagnostics, OMV, Borealis u.a., das Leistungsspektrum vorzustellen. Damit verbunden umfangreiche Akquise und Überzeugung der Verantwortlichen. Zum anderen um weitere lukrative Aufträge zu erhalten.

Der elektrotechnische Bereich wurde völlig vernachlässigt. Es wurde sich zu lange rein auf den Maschinenbau fokussiert. Für den bereits vorhandenen Vertriebsleiter schnell und leicht verdientes Geld. Daher von der Standortleitung freie Hand erhalten, um mit sämtlichen und rentablen Maßnahmen lohnende Aufträge zu generieren. Und dies ganz bewusst, neben dem bereits vorhandenen Vertriebsleiter. Ferner Verantwortung für die Bildung von passenden Teams übernommen. Schulungen für Mitarbeiter gehalten. Alle notwendigen Werkzeuge und Materialien beschafft, die für solche Projekte notwendig waren.

Angebotserstellung und -abgabe im Millionenbereich (im Versteigerungsverfahren) und anschließende Nachbetreuung. Trotz anfangs verlorener Auktionen, wurde Engagement von Beharrlichkeit und fortwährender Präsenz letztlich durch mehrere lukrative Aufträge belohnt. Diese galten als Startschuss für die permanente Etablierung des Unternehmens bei den Kunden.

2007-2008 – IT-Leiter (regional)

Die Standortleitung bemängelte zum Unternehmensbeitritt, die bereits seit Jahren vorherrschende IT-Problematik. Wiederkehrende Fehler, Probleme, Stagnation und „die Arroganz des IT-Dienstleisters seien nicht mehr auszuhalten“. Daraufhin Start einer Rundreise an die verschiedenen Unternehmensstandorte. Aufnahme sämtlicher Probleme, Wünsche und Anregungen im Hinblick auf eine perfekte und vollfunktionsfähige IT. Erstellung eines Maßnahmenkatalogs, sofern die Schwierigkeiten nicht sofort vor Ort gelöst werden konnten. Dieser wurde in mehreren Mammutsitzungen mit dem IT-Dienstleister (Linz) besprochen und konkrete Handlungen innerhalb eines strengen Zeitrahmens verabschiedet. Auffällig war, dass erneut an Traditionen festgehalten wurde. Dies sei „… historisch bedingt!“ lauteten die meisten Einwände.

Damit die IT nicht zum Hemmschuh der Unternehmensentwicklung wurde, gemeinsam mit allen Beteiligten eine „bessere IT“ auf den Weg gebracht. Dies beinhaltete beispielsweise das Abschalten von längst obsoleten Programmroutinen. Oder das abmelden von überflüssige ISDN-Anschlüssen, die für eine etwaige Backup-Leitung vorgehalten wurden. Ferner die Anschaffung von nutzbringenden IT-Komponenten für akut relevante Mitarbeiter. Oder eine kurzfristige Umsetzung eines neuen Serversystems in der Abteilung für TGA-Planung.

ITSM (IT-Service-Management) eingeführt. Aufbau und grundlegende Einführung von Asset- und IT-Servicemanagement (basierend auf ITIL) geleitet und betreut. Beispielsweise für den Einsatz von SLA, Poolware und Business Continuity. Durchführung von Stress-Test-Simulationen unter Realbedingungen vor Ort. Worst-Case-Szenarien entwickelt und validiert.

2006-2007 – Projektierer & Kalkulator Notstrom- / USV-Anlagen

Unterbrechungsfreie Stromversorgungen (kurz USV) sowie Notstromanlagen, waren bereits seit vielen Jahren fester Standard im Unternehmensportfolio. Vor allem, wenn Kunden ein „mehr“ an Sicherheit für Ihre IT-Systeme wollten – und dies auch zu honorieren wussten. Es gab jedoch auch Geschäftsführer, die sich „im Falle eines Falles“ auf Ihre „Versicherung“ verlassen wollten. Aber was ist mit den Daten? Der Downtime? Und was, wenn die Versicherung oder das Elektrizitätsversorgungsunternehmen (EVU) gar nicht zahlt?

Laut den Allgemeine Bedingungen für die Elektrizitätsversorgung von Tarifkunden (AVBeltV von 1979) haftet das EVU nur in wenigen Spezialfällen. Wenn überhaupt. Falls an die Stromversorgung höhere Ansprüche gestellt werden als jene die das EVU anbietet, müssen selbst entsprechende Maßnahmen ergriffen werden. Unter §4 Abs. 4 steht „Stellt der Kunde Anforderungen an die Stromqualität, die über diese Verpflichtungen hinausgehen, so obliegt es ihm selbst, Vorkehrungen zum störungsfreien Betrieb seiner Geräte und Anlagen zu treffen.“ – und dies ist bis heute so gültig.

Daraufhin wurde das Projekt „Strom mit System“ ins Leben gerufen und erfolgreich umgesetzt. Der Bedarf an Aufklärung und Fachberatung hierzu erschien notwendig. Intensive Aufklärungsarbeit für Stromqualität in der Energieversorgung sowie Blitz- und Überspannungsschutz geleistet. Ferner wird ein Blog für Diskussionen rund ums Thema Strom, IT und sichere Energie wird eröffnet. Ein eigens entwickeltes Sicherheitskonzept „Strom mit System“ wird bei ausgewählten Kunden angeboten. Eine Infobroschüre „Spannung pur“ wurde veröffentlicht. Die Erstellung von Präsentationen und Marketingmaterial realisiert. Es war eine Aufklärungsarbeit für Stromqualität in der Energieversorgung sowie Blitz- & Überspannungsschutz nötig, wie seiner Zeit die von „Oswald Kolle“.

2005-2006 – IT-Projektleiter (Kooperationspartner KMU-Netzwerk FRG)

Über Umwege für den regionalen Verbund (KMU-Netzwerk FRG) ehrenamtliche Übernahme der IT-Projektleitung, mit Option auf die Geschäftsführung. Ziel des Kooperationsmanagements im Mittelstand war es, Synergien im Mittelstand zu finden. Diese zu bündeln und dann gewinnbringend an die Kunden zu bringen. So sollte durch unterschiedlichste Kleinunternehmen und Selbstständige die Region gestärkt werden. Speziell in der Region Ost-Bayern nahe der tschechischen Grenze. Zudem sollte die interkulturelle Kompetenz der Unternehmen ausgebaut werden.

Dazu wurden verschiedene Maßnahmen geplant und durchgeführt. Unter anderem ein Regio-Portal, mit regionalem Onlineshop, Lexikon-, Hotelservice-, Events- und Feedbackfunktionalitäten. Daneben entstand eine interne Kooperationsplattform. Dies wurde notwendig, um für die Beteiligten der Kooperation, eine schnelle Kommunikation verschiedener Themen zu anbieten. Dieses bis zu diesem Zeitpunkt in dieser Form nicht möglich.

Daneben wurde für die Hotelbranche ein Schlechtwetterentertainment aufgebaut. Dies ermöglichte es den Gästen sich über spezielle Themen tagesaktuell zu informieren. Beispielsweise über Reservierung, Wetter (Webcam), Spezialitäten, Handwerkskunst und Sehenswürdigkeiten. Daneben wurden Backupkonzepte für Datensicherung entwickelt und umgesetzt.

Technische Fachbereiche

Eine kleine Auswahl prägender technischer Fachgebiete, die mich interessieren und einen Großteil meines Lebens immer wieder begleiten:

Elektronik – ab 1984

Schon vor über 35 Jahren begann meine Leidenschaft für die Elektronik. Damals als 9-Jähriger fing alles an. Als ich einen Philips-Schuco Elektronik-Experimentierkasten geschenkt bekam. Seitdem lässt mich die weite Welt der Elektronik – der Wissenschaft von der Steuerung des elektrischen Stromes – nicht mehr los. Mit der Elektronik Probleme des Alltags zu lösen oder Dinge zu technisieren. Das ist für mich die spannende, nicht mehr wegzudenkende Komponente zwischen der Natur/Umwelt und der Elektrotechnik.

Informationstechnik – ab 1985

Wir schrieben das Jahr 1985, als ich meinen ersten Homecomputer – einen C64C – bekam. Damit tüftelte ich unter anderem an elektronischen Hardwarebasteleien. Natürlich programmierte ich auch, zum Beispiel in Assembler, BASIC und später in Pascal. Im Jahr 1993 folgte dann ein gebrauchter richtiger IBM kompatibler PC. Ein 386 DX 40 MHz, mit 80MB Festplatte. Mit unglaublichen 1 MB RAM und MS-Dos-6.11 sowie Windows 3.1. Ich durchlebte die Zeiten, in denen das Internet noch nicht für jedermann verfügbar war. MS-DOS als Betriebssystem sowie Windows als Anwenderoberfläche noch getrennt voneinander zu betrachten waren. PC-Steckkarten noch „gejumpert“ wurden. Die .dotcom-Blase (um 2000) oder das Flatrate-Sterben und vieles mehr. Damals stiegen Google, ebay und Co. zu Giganten auf. Während ich zu jener Zeit einen Onlineshop weiterentwickelt habe. Tatsächlich hatte dieser für den damaligen Zeitpunkt Sachen wie Statusmails, PDF-Export, Import einer Händler-.csv-Datei. Oder fehlerfreien W3C-validen Quellcode und noch vieles mehr.

Elektroenergietechnik – ab 1990

Begonnen 1990 im Blaumann, im klassischen Handwerksbetrieb zum Elektroinstallateur ausgebildet, unzählige Schaltschränke verdrahtet und armdicke Kupferschienen verarbeitet. Sensible SPS-Steuerungen in Feldverteilungen verdrahtet und programmiert. Abgerundet mit einer Weiterbildung als Steuerungsfachmann für Pneumatik, (Proportional)-Hydraulik, SPS und Elektronik.

Maschinenbau – ab 1994

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